Stefanie Kyhos - Praxis für Psychologische Beratung und Coaching
Resilienz stärken – Wie Sie Krisen besser meistern
Manche Menschen gehen durch schwierige Zeiten und kommen gestärkt daraus hervor. Andere zerbrechen fast daran. Der Unterschied?
Resilienz – die psychische Widerstandskraft. Als Resilienztrainerin und Autorin des "Resilienz-Code" zeige ich Ihnen heute, wie Sie diese innere Stärke entwickeln können.
Was bedeutet Resilienz wirklich?
Stellen Sie sich eine Palme im Sturm vor. Sie biegt sich, neigt sich fast bis zum Boden – aber sie bricht nicht. Und wenn der Sturm vorbei ist, richtet sie sich wieder auf.
Genau das ist Resilienz. Die Fähigkeit, Krisen zu durchstehen und sich davon zu erholen. Nicht unbeschadet – aber lebendig. Nicht unverändert – aber gewachsen.
Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft, die manche haben und andere eben nicht. Resilienz ist eine Fähigkeit, die Sie entwickeln können. Eine Art inneres Immunsystem für die Seele.
In meiner Arbeit als Psychologische Beraterin und Resilienztrainerin im Raum Bamberg erlebe ich täglich, wie Menschen ihre Resilienz stärken – und wie sich dadurch ihr ganzes Leben verändert.
Was Resilienz nicht ist
Bevor wir tiefer einsteigen, ist es wichtig zu verstehen, was Resilienz NICHT bedeutet:
Resilienz ist nicht:
- Unverletzlichkeit oder emotionale Härte
- Krisen einfach "wegstecken"
- Nie traurig oder überfordert sein
- Immer positiv denken
- Alles alleine schaffen müssen
Resilienz ist:
- Elastizität, nicht Starrheit
- Sich beugen, aber nicht brechen
- Gefühle zulassen und trotzdem handlungsfähig bleiben
- Realistisch denken, nicht nur positiv
- Sich Unterstützung holen zu können
Resiliente Menschen haben genauso Angst, Trauer oder Überforderung wie andere. Der Unterschied: Sie haben Strategien entwickelt, mit diesen Gefühlen umzugehen.
Die 7 Säulen der Resilienz
In der Resilienzforschung haben sich sieben Kernfaktoren herauskristallisiert, die besonders wichtig sind. Stellen Sie sich diese Säulen wie die Pfeiler vor, die Ihre innere Stabilität tragen.
1. Säule: Optimismus (mit beiden Füßen auf dem Boden
Resiliente Menschen sind Optimisten – aber keine Träumer. Sie sehen Herausforderungen realistisch, glauben aber daran, dass sie Lösungen finden können.
- Der Unterschied:
- Naiver Optimismus: "Wird schon alles gut gehen!" (ohne zu handeln)
- Resilienter Optimismus: "Es ist schwierig, aber ich finde einen Weg."
- So stärken Sie diese Säule:
- Achten Sie auf Ihre inneren Dialoge: Was sagen Sie zu sich selbst in schwierigen Situationen?
- Ersetzen Sie "Ich schaffe das nie" durch "Ich kann Schritte gehen, auch wenn ich das Ziel noch nicht sehe"
- Sammeln Sie bewusst positive Erfahrungen: Was lief heute gut? Was habe ich geschafft?
- Übung für den Alltag:
Führen Sie ein "Erfolgsjournal". Notieren Sie abends drei Dinge, die gut gelaufen sind – egal wie klein. Ihr Gehirn trainiert sich so darauf, auch das Positive wahrzunehmen.
2. Säule: Akzeptanz ohne Resignation
Akzeptanz bedeutet nicht Aufgeben. Sie bedeutet, die Realität anzuerkennen, statt gegen Windmühlen zu kämpfen.
- Der wichtige Unterschied:
- Resignation: "Ich kann sowieso nichts ändern." (passiv, hoffnungslos)
- Akzeptanz: "Das ist die Situation. Was kann ich damit tun?" (aktiv, lösungsorientiert)
Viele meiner Klientinnen und Klienten aus Bamberg, Forchheim und Erlangen-Höchstadt kämpfen lange gegen eine Realität an – eine Trennung, eine Krankheit, eine berufliche Veränderung. Erst wenn sie akzeptieren, dass die Situation ist, wie sie ist, wird Energie frei für konstruktive Schritte.
- So stärken Sie diese Säule:
- Unterscheiden Sie: Was kann ich ändern? Was muss ich akzeptieren?
- Nutzen Sie das Gelassenheitsgebet als Orientierung: "Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
- Übung für den Alltag:
Wenn Sie gegen etwas ankämpfen, fragen Sie sich: "Ist das ein Kampf, den ich gewinnen kann?" Wenn nein: Wie können Sie trotzdem damit leben?
3. Säule: Lösungsorientierung (statt Problemfixierung)
Problemfokus: "Warum ist das passiert? Wer ist schuld? Das ist schrecklich!"
Lösungsfokus: "Was kann ich jetzt tun? Welche Optionen habe ich? Was wäre ein erster Schritt?"
- In meiner systemischen Arbeit nutze ich lösungsfokussierte Fragen wie:
- "Angenommen, das Problem wäre gelöst – woran würden Sie das merken?"
- "Was hat in ähnlichen Situationen schon mal funktioniert?"
- "Wenn Sie nur 1% besser mit der Situation umgehen könnten – was würde sich ändern?"
- So stärken Sie diese Säule:
- Begrenzen Sie bewusst die Grübel-Zeit: 10 Minuten dürfen Sie sich beklagen, dann geht der Blick nach vorne
- Fragen Sie sich bei Problemen immer: "Was brauche ich jetzt?" statt "Warum ich?"
- Entwickeln Sie einen Plan B (und C und D)
- Übung für den Alltag:
Nutzen Sie die "3-Lösungen-Regel": Bevor Sie über ein Problem sprechen, überlegen Sie sich drei mögliche Lösungen. Das trainiert Ihr Gehirn auf Lösungsdenken.
4. Säule: Selbstwirksamkeit (Vertrauen in die eigene Kraft)
Das ist vielleicht die wichtigste Säule: Das Vertrauen, dass Sie Einfluss auf Ihr Leben haben. Dass Ihr Handeln etwas bewirken kann.
Geringe Selbstwirksamkeit: "Mir passiert alles. Ich bin ausgeliefert."
Hohe Selbstwirksamkeit: "Ich kann etwas tun. Ich habe Einfluss."
- Selbstwirksamkeit entsteht durch Erfolgserlebnisse. Deshalb ist es so wichtig, auch kleine Erfolge wertzuschätzen.
- So stärken Sie diese Säule:
- Erinnern Sie sich an frühere Krisen, die Sie gemeistert haben: "Ich habe schon andere schwierige Situationen überstanden"
- Setzen Sie sich kleine, erreichbare Ziele
- Feiern Sie Ihre Erfolge (auch die kleinen!)
- Übernehmen Sie Verantwortung für die Bereiche, die in Ihrer Macht liegen
- Übung für den Alltag:
Führen Sie eine "Ich-kann-Liste". Was können Sie gut? Welche Fähigkeiten haben Sie? Erweitern Sie diese Liste kontinuierlich.
5. Säule: Verantwortung übernehmen (ohne Schuldgefühle)
Resiliente Menschen machen sich nicht zum Opfer der Umstände. Sie übernehmen Verantwortung für ihr Handeln und ihre Reaktionen.
**Wichtig:** Verantwortung übernehmen bedeutet nicht, sich die Schuld zu geben!
- Der Unterschied:
- Schuld: "Ich bin schuld, dass die Beziehung gescheitert ist." (destruktiv)
- Verantwortung: "Ich habe meinen Anteil am Scheitern der Beziehung. Was kann ich daraus lernen?" (konstruktiv)
- So stärken Sie diese Säule:
- Hören Sie auf, anderen die Schuld zu geben (das hält Sie nur in der Opferrolle)
- Fragen Sie sich: "Was ist mein Anteil?" statt "Wer ist schuld?"
- Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Reaktionen, auch wenn Sie die Situation nicht verursacht haben
- Übung für den Alltag:
Ersetzen Sie "muss" durch "ich entscheide mich". Aus "Ich muss zur Arbeit" wird "Ich entscheide mich, zur Arbeit zu gehen, weil..." Das gibt Ihnen Ihre Macht zurück.
6. Säule: Netzwerkorientierung (niemand ist eine Insel)
Resiliente Menschen wissen: Ich muss nicht alles alleine schaffen. Soziale Bindungen sind einer der wichtigsten Schutzfaktoren.
In Krisen neigen viele dazu, sich zurückzuziehen. Genau dann brauchen Sie aber Ihr Netzwerk am meisten.
- Ihr Netzwerk besteht aus:
- Familie und Freunde, die Sie emotional unterstützen
- Kollegen oder Fachleute, die praktisch helfen können
- Professionelle Unterstützung (Beratung, Coaching, Therapie)
- Selbsthilfegruppen oder Communities mit ähnlichen Erfahrungen
- So stärken Sie diese Säule:
- Pflegen Sie Ihre Beziehungen auch in guten Zeiten
- Lernen Sie, um Hilfe zu bitten (das ist keine Schwäche!)
- Seien Sie auch für andere da – Geben und Nehmen gehören zusammen
- Bauen Sie verschiedene Netzwerke auf (beruflich, privat, Hobbys)
- Übung für den Alltag:
Erstellen Sie eine "Unterstützungslandkarte": Wen können Sie in verschiedenen Situationen um Hilfe bitten? (Emotionaler Beistand, praktische Hilfe, fachlicher Rat etc.)
7. Säule: Zukunftsplanung (mit flexiblen Träumen)
- Resiliente Menschen haben eine Vision für ihre Zukunft. Sie wissen, wofür sie durchhalten. Aber: Diese Vision ist flexibel genug, um angepasst zu werden.
Starre Planung: "Wenn ich das nicht erreiche, ist alles umsonst."
Flexible Planung: "Ich habe ein Ziel, aber verschiedene Wege dorthin."
- So stärken Sie diese Säule:
- Entwickeln Sie eine klare Vision: Wie soll Ihr Leben in 3 Jahren aussehen?
- Setzen Sie konkrete Ziele, aber bleiben Sie flexibel im "Wie"
- Entwickeln Sie Zwischenziele – der Weg ist in Schritte unterteilt
- Passen Sie Ihre Pläne an veränderte Umstände an, ohne die Vision zu verlieren
- Übung für den Alltag:
Schreiben Sie einen Brief an Ihr zukünftiges Ich (in 1, 3 oder 5 Jahren). Was wünschen Sie sich? Was soll anders sein? Was wollen Sie erreicht haben?
Resilienz im Alltag: Praktische Übungen
Theorie ist wichtig - aber Resilienz entsteht durch Praxis. Hier sind konkrete Übungen, die Sie ab heute umsetzen können:
- Die 5-Minuten-Resilienz-Routine (morgens)
Starten Sie Ihren Tag bewusst resilient:
1. Atmen Sie 10x tief und bewusst
2. Nennen Sie 3 Dinge, für die Sie dankbar sind
3. Setzen Sie eine klare Intention: "Heute möchte ich..."
Diese kleine Routine programmiert Ihr Gehirn auf einen guten Start.
- Die Tagesreflexion (abends)
Nehmen Sie sich 5 Minuten vor dem Schlafen:
- Was lief heute gut?
- Welche Herausforderung habe ich gemeistert?
- Wofür bin ich heute dankbar?
- Was will ich morgen anders machen?
Diese Routine hilft Ihrem Gehirn, auch in stressigen Zeiten das Positive zu sehen.
Der Perspektivenwechsel (in Krisen)
Wenn eine Situation Sie überfordert, probieren Sie das:
- Beschreiben Sie die Situation aus der Sicht eines außenstehenden Beobachters
- Was würden Sie Ihrem besten Freund raten, wenn er in dieser Situation wäre?
- Wie wird diese Situation in 1 Jahr auf Sie wirken?
Dieser Wechsel der Perspektive schafft emotionalen Abstand und öffnet neue Lösungswege.
Resilienz und Krisenbewältigung: Meine persönliche Erfahrung
Als ich den "Resilienz-Code" geschrieben habe, wollte ich nicht nur theoretisches Wissen weitergeben. Ich wollte Menschen zeigen, wie Resilienz in der Praxis funktioniert.
In meiner eigenen Lebensgeschichte gab es Krisen. Momente, in denen ich dachte, ich schaffe das nicht. Aber ich habe es geschafft – nicht weil ich besonders stark bin, sondern weil ich Werkzeuge hatte. Weil ich gelernt habe, wie Resilienz funktioniert.
Heute gebe ich dieses Wissen weiter. In Beratungen, in Resilienztrainings, in meinem Buch. Und ich sehe immer wieder, wie Menschen ihre innere Stärke (wieder-)entdecken.
Das Schöne an Resilienz: Sie können sie in jedem Alter, in jeder Lebenssituation entwickeln. Es ist nie zu spät.
Resilienz in verschiedenen Lebensbereichen
Resilienz zeigt sich unterschiedlich, je nachdem, wo Sie sie brauchen:
Berufliche Resilienz
Wie gehen Sie mit Druck, Veränderungen oder Konflikten am Arbeitsplatz um?
- Resiliente Strategien:
- Klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben
- Umgang mit Kritik als Lernchance
- Flexibilität bei Veränderungen
- Soziale Unterstützung im Team
Beziehungsresilienz
Wie stabil sind Ihre Partnerschaften in Krisenzeiten?
- Resiliente Strategien:
- Konstruktive Konfliktlösung
- Gemeinsame Bewältigungsstrategien
- Individuelle Freiräume trotz Partnerschaft
- Offene Kommunikation
Gesundheitliche Resilienz
Wie gehen Sie mit körperlichen Einschränkungen oder Krankheit um?
- Resiliente Strategien:
- Akzeptanz der Situation bei gleichzeitigem Handeln
- Fokus auf das, was noch möglich ist
- Sinnfindung trotz Einschränkung
- Gute medizinische und psychologische Begleitung
In meiner Arbeit zu "Krankheit & Pflege" sehe ich täglich, wie wichtig Resilienz für Betroffene und Angehörige ist.
Wenn die Resilienz an ihre Grenzen kommt
Auch resiliente Menschen können an ihre Grenzen kommen. Das ist wichtig zu verstehen: Resilienz schützt nicht vor Überlastung.
- Anzeichen, dass Sie professionelle Unterstützung brauchen:
- Sie fühlen sich dauerhaft überfordert, trotz aller Bewältigungsversuche
- Ihre üblichen Strategien funktionieren nicht mehr
- Sie ziehen sich immer mehr zurück
- Körperliche Symptome nehmen zu
- Sie spüren Hoffnungslosigkeit
Genau hier setzt Psychologische Beratung an. In meiner Praxis in Pommersfelden arbeite ich mit Menschen aus dem Raum Bamberg, Forchheim und Erlangen-Höchstadt daran, ihre Resilienz wieder aufzubauen.
Wie Resilienztraining in der Beratung aussieht
1. Bestandsaufnahme:
Wo stehen Sie gerade? Welche Ressourcen haben Sie? Welche Säulen sind stark, welche brauchen Stärkung?
2. Individuelle Strategien entwickeln:
Was passt zu Ihnen? Nicht jede Resilienz-Übung funktioniert für jeden. Wir finden heraus, was für Sie stimmig ist.
3. Alte Muster erkennen:
Oft stehen uns eigene Denk- und Verhaltensmuster im Weg. Der systemische Ansatz hilft, diese zu erkennen und zu verändern.
4. Praktisches Training:
Resilienz lernt man durch Tun. Wir üben konkret, Sie probieren aus, wir reflektieren gemeinsam.
5. Langfristige Verankerung:
Ziel ist, dass Sie die Werkzeuge auch ohne mich nutzen können. Dass sie Teil Ihres Lebens werden.
Resilienz und Selbstfürsorge
Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Resilienz braucht Selbstfürsorge. Sie können nicht widerstandsfähig sein, wenn Sie sich selbst vernachlässigen.
Die drei Ebenen der Selbstfürsorge:
1. Körperliche Selbstfürsorge:
- Ausreichend Schlaf
- Gesunde Ernährung
- Regelmäßige Bewegung
- Pausen und Erholung
2. Emotionale Selbstfürsorge:
- Gefühle zulassen und ausdrücken
- Sich Gutes tun
- Zeit mit Menschen, die guttun
- Grenzen setzen
3. Mentale Selbstfürsorge:
- Positive Selbstgespräche
- Realistische Erwartungen
- Akzeptanz eigener Grenzen
- Lernen und Wachsen
Als Entspannungspädagogin kann ich Ihnen konkrete Techniken zeigen, wie Sie auf allen drei Ebenen für sich sorgen können.
Resilienz in Krisenzeiten: Besonders wichtig
Gerade wenn das Leben schwierig ist, brauchen Sie Resilienz am meisten. Aber genau dann fällt es auch am schwersten, sie zu aktivieren.
- Wenn Sie gerade in einer Krise stecken:
- Seien Sie geduldig mit sich. Resilienz aufbauen braucht Zeit
- Holen Sie sich Unterstützung. Resilient sein heißt nicht, alles alleine zu schaffen
- Fangen Sie klein an. Schon eine Übung täglich macht einen Unterschied
- Erwarten Sie keine Wunder. Manche Krisen brauchen einfach Zeit
In meiner Beratung begleite ich Sie durch diese schwierigen Phasen. Ob bei Trennung, beruflicher Krise, emotionaler Erschöpfung oder persönlicher Neuorientierung – gemeinsam stärken wir Ihre Resilienz.
Ihr Weg zu mehr innerer Stärke
Resilienz ist keine Zauberei. Es ist eine Fähigkeit, die Sie lernen und trainieren können. Schritt für Schritt. Tag für Tag.
Sie sind nicht hilflos ausgeliefert. Sie haben mehr Einfluss, als Sie vielleicht gerade glauben. Und Sie müssen den Weg nicht alleine gehen.
Ihre nächsten Schritte
1. Starten Sie mit dem Selbst-Check: Wie resilient bin ich aktuell? Welche der 7 Säulen ist am schwächsten?
2. Wählen Sie eine Übung aus diesem Artikel und probieren Sie sie eine Woche lang täglich aus
3. Lesen Sie "Der Resilienz-Code" – in meinem Buch finden Sie noch viele weitere praktische Strategien und Übungen
4. Laden Sie mein kostenloses eBooklet herunter mit SOS-Tipps für Resilienz und Selbstregulation
5. Holen Sie sich Unterstützung, wenn Sie merken, dass Sie alleine nicht weiterkommen
Resilienztraining in der Beratung
Wenn Sie Ihre Resilienz gezielt stärken möchten, begleite ich Sie gerne dabei. In Einzelberatungen oder auch in kleinen Gruppen.
Vereinbaren Sie ein kostenloses 15-minütiges Kennenlerngespräch, in dem wir klären, wie ich Sie unterstützen kann.
Sie erreichen mich telefonisch unter 09502 - 92 54 405 oder direkt über meinen [Online-Kalender](https://zeeg.me/kontakt1588).
Termine sind möglich in meiner Praxis in Pommersfelden (Raum Bamberg, Forchheim, Erlangen-Höchstadt) oder online per Videosprechstunde.
Resilienz als Lebenshaltung
Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch etwas mitgeben:
Resilienz ist mehr als ein Set von Techniken. Es ist eine Haltung zum Leben.
Die Haltung, dass Sie Krisen bewältigen können. Dass Schwierigkeiten zum Leben gehören. Dass Sie wachsen können, gerade durch die schwierigen Zeiten.
Resiliente Menschen sind nicht unverletzlich. Aber sie haben gelernt, dass sie heilen können. Dass sie wieder aufstehen können. Dass es nach jedem Sturm auch wieder Sonnenschein gibt.
Diese Haltung können auch Sie entwickeln. Eine Übung nach der anderen. Ein Tag nach dem anderen.
Ihre innere Stärke wartet darauf, (wieder-)entdeckt zu werden.
*Stefanie Kyhos ist Psychologische Beraterin, systemischer Coach und Resilienztrainerin. Als Autorin des Buches "Der Resilienz-Code" hat sie ihre Expertise in einem praktischen Ratgeber zusammengefasst. In ihrer Praxis in Pommersfelden begleitet sie Menschen dabei, ihre innere Stärke zu entwickeln und Krisen zu meistern.*

